dr.med. gesine dreismann

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Lasertherapie

Patientenmerkblatt


L A S E R P E E L I N G


Die Lasertherapie dient zur Behandlung von Lichtschäden der Haut ( wie Falten, Pigmentierungen,Verhornungsstörungen) oder Narben. Nach lokaler Betäubung werden, wie bei einer Schälbehandlung, oberflächlichsten Hautschichten in
mehreren Durchgängen abgetragen. Von dieser Behandlung ist eine Glättung der lichtbedingten Hautschäden bzw. Abflachung der Narben zu erwarten. Die kosmetische Verbesserung ist jedoch von individuellen Faktoren, wie Lokalisation, Hautbeschaffenheit und Tiefe der Veränderungen abhängig und kann im Einzelfall nicht garantiert werden.


Nach der Behandlung kommt es zu einem Erneuerungsprozess der Haut, in dessen Verlauf für ca. 10 Tage mehr oder weniger starkes Nässen und Krustenbildung sowie Schwellungen auftreten werden. Beachten Sie in diesem Fall bitte unsere Empfehlungen zur Salbenbehandlung und zum Verbandwechsel. Die Wundfläche heilt im Anschluss wie eine Schürfwunde ab.


Als Folge der Laserbehandlung tritt eine Rötung in den behandelten Arealen auf, die gewöhnlich innerhalb mehrerer Wochen bis Monate abklingt, in sehr seltenen Fällen jedoch bestehen bleiben kann. Etwa 2 Wochen nach der Laserbehandlung kann diese Rötung in der Regel überschminkt werden.
Im behandelten Areal kann es zur Bildung von Milien (kleinste, weiße, grießkornartige Veränderungen) kommen, die jedoch jederzeit problemlos mechanisch entfernt werden können.


Wie bei einer Schälbehandlung kommt es nicht selten zu bräunlichen Verfärbungen der Haut, die sich meist nach 3 - 6 Monaten zurückbilden, in Extremfällen und bei entsprechender Neigung jedoch bestehen bleiben können. Um das Risiko einer Braunfärbung zu verringern, dürfen die frisch behandelten Areale in den ersten Monaten keiner stärkeren Sonnenbestrahlung ausgesetzt werden. Vermeiden sie Solarienbesuche und tragen Sie Sonnenschutzpräparate mit hohem Lichtschutzfilter auf.


Als dauerhafte Nebenwirkung kann, auch bei fachgerechter Behandlung, in Abhängigkeit vom Hauttyp eine flächenhafte Hellerverfärbung und Veränderung der Haut (sog. "Alabasterhaut") bestehen bleiben, wie sie auch nach Schleifbehandlungen auftreten kann.
Insbesondere bei früherer Erkrankung an Fieberbläschen (Herpes simplex) kann durch die Behandlung ein neuer Herpesschub ausgelöst werden. Aus diesem Grunde muss in jedem Fall eine vorbeugende Behandlung mit Tabletten durchgeführt werden.


Bei bestehender Akne wurde die Auslösung schwerer Akneschübe durch die Laserbehandlung beschrieben.


Auch bei streng keimfreiem Vorgehen kann es in seltenen Fällen zu einer Wundinfektion und Wundheilungsstörung kommen, was zu einer verzögerten Wundheilung und einem verschlechterten kosmetischen Resultat, im Extremfall mit feinster Närbchenbildung, führen kann. In Einzelfällen wurde in der Literatur auch über eine Wochen bis Monate dauernde verzögerte Wundheilung mit nachfolgender Närbchenbildung berichtet, ohne dass eine Infektion des Behandlungsareals vorausging.