dr.med. gesine dreismann

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Warum Hypnose wirkt


(nach Agnes Kaiser Rekkas)



Wozu ist Hypnose gut? Richtig! Zum Austausch innerer Bilder! Und weshalb und wie diese neuen, positiven Bilder heilsamen Einfluss nehmen können, belegt die neuropsychophysiologische Forschung. Die neuronale Plastizität (Formbarkeit) des Gehirns erlaubt es, in der heilenden therapeutischen Trance Vergangenes zu lassen und Neues zu adaptieren. Wie wir heute wissen, gibt es direkte absteigende Bahnen vom  Neocortex (Großhirnrinde)  zum Hypothalamus (Zwischenhirn = das wichtigste Steuersystem des vegetativen Nervensystems) beziehungsweise zu den sympathischen (vegetativen) Zentren der Medulla oblongata (Hirnstammbereich = Zentren für Kontrolle des Blutkreislaufs, der Atmung, der Nies-Husten-Schluck und Saugreflexe, des Brechzentrums), ja sogar zu den präganglionären Sympathicusneuronen im Rückenmark.
Damit sind die Wege vorgezeichnet, auf denen neuronale Aktivitäten des Cortex Cerebri (Großhirnrinde) auf das Soma (Körper) einwirken können, etwa in der Hypnose oder beim autogenen Training.


Die Gene sind es, die die grobe Struktur des Gehirns festlegen, doch die Erfahrungen von Kindesbeinen an sorgen für die Feinregulierung bei den Nervenverbindungen, wovon die Funktionsweise des Gehirns abhängt. Diese ständige Feinregulierung erklärt, dass seelische Störungen entstehen, aber durch neue, gute und zu mal therapeutische Erfahrungen auch wieder heilen können.


< Lebenserfahrungen formen neuronale Strukturen des Gehirns und legen neuroendokrinologische Reaktionsmuster des Gesamtorganismus fest.  Das genetische Programm beschränkt sich beim Gehirn auf die Bereitstellung der anatomischen Hirnanteile, vom Hirnstamm bis zum Großhirn, mit ihren jeweiligen Kerngebieten und spezifischen Transmittersystemen. Für die innere Repräsentation der Welt, für den Erwerb neuropsychologischer Programme sowie seelischer Interpretations- und Reaktionsmuster werden seitens des genetischen Apparates jedoch keine fest installierten neuronalen Schaltkreise vorgegeben. Vorgegeben ist im Kontext lediglich ein eklatanter Überschuss an - zunächst weit- gehend funktionslosen -neuronalen Verschaltungen (Synapsen) der Nervenzellen untereinander.  Die Nervenzellanatomie verändert sich unter jeweiligen Erfahrungen mit der Umwelt>(Bauer ,J.2003)